Was kostet ein Imagefilm? Preise und Kosten einfach erklärt
Zuletzt aktualisiert: August 2026
Professionelle Imagefilme beginnen je nach Produktionsumfang bei etwa 8.500 Euro. Aufwendigere Imagefilmproduktionen können 20.000 Euro und mehr kosten. Die große Preisspanne hat einen einfachen Grund: Ein Imagefilm ist kein Produkt von der Stange. Ein kompakter Unternehmensfilm mit einem Drehtag an einem Standort erfordert einen völlig anderen Produktionsaufwand als ein Film mit mehreren Drehorten, Schauspielern, Drohnenaufnahmen, Animationen oder aufwendigen Special Effects. Für die Kosten sind deshalb nicht allein die Länge des fertigen Films, sondern vor allem Konzept, Drehtage, Team, Technik und Postproduktion entscheidend.
In diesem Ratgeber zeigen wir, welche Kosten bei einer professionellen Imagefilmproduktion entstehen, welche Leistungen darin enthalten sein sollten und wie Unternehmen ihr Budget sinnvoll planen können.
Imagefilm, Unternehmensfilm oder Firmenvideo – gibt es einen Unterschied?
Die Begriffe werden häufig synonym verwendet. Ein Imagefilm konzentriert sich vor allem darauf, Unternehmen, Marke, Werte und Emotionen zu vermitteln. Ein Unternehmensfilm oder Firmenvideo kann stärker sachlich aufgebaut sein und zusätzlich Leistungen, Standorte, Geschichte oder Unternehmensstruktur zeigen. In der Praxis überschneiden sich die Formate häufig. Wichtiger als die Bezeichnung ist deshalb die Frage: Was soll das Video bei der Zielgruppe erreichen?
Was kostet ein professioneller Imagefilm?
Zur ersten Orientierung lassen sich Imagefilmproduktionen in unterschiedliche Größenordnungen einteilen.
| Produktionsumfang | Preisliche Orientierung* | Typischer Umfang |
| Kompakter Imagefilm | ca. 8.500–12.000 € | 1 Drehtag, 1 Standort, kleine Crew, Mitarbeiter als Protagonisten, Schnitt und Color Grading |
| Umfangreicher Imagefilm | ca. 12.000–20.000 € | aufwendigeres Konzept, 1–2 Drehtage, mehrere Motive, zusätzliche Technik, Animationen oder Social-Media-Versionen |
| Premium-Produktion | ab ca. 20.000 € | mehrere Drehtage und Locations, größere Crew, Schauspieler, Drohne, 3D, VFX oder aufwendige Inszenierung |
*Alle Preise verstehen sich als unverbindliche Orientierungswerte netto. Der konkrete Preis hängt immer von den Anforderungen des jeweiligen Projekts ab.
Welche Faktoren bestimmen die Kosten eines Imagefilms?
Die wichtigsten Preisfaktoren entstehen in drei Produktionsphasen: Vorproduktion → Dreharbeiten → Postproduktion
Je genauer diese Bereiche geplant werden, desto transparenter lässt sich ein Imagefilm kalkulieren.
1. Konzept und Strategie
Bevor die Kamera läuft, sollte geklärt werden, was der Film erreichen soll. Dazu gehören beispielsweise:
- Zielgruppe
- Kommunikationsziel
- Kernbotschaft
- Einsatzkanäle
- Story
- visuelle Gestaltung
- Tonalität
- gewünschte Laufzeit
- benötigte Varianten
Ein Film für Recruiting muss anders aufgebaut sein als ein Unternehmensfilm für potenzielle Kunden oder ein Brand Film für eine internationale Kampagne. Eine professionelle Konzeption verhindert gleichzeitig, dass während der Dreharbeiten unnötiges Material produziert wird.
2. Drehbuch und Storyboard
Je nach Filmkonzept kann die Vorproduktion zusätzlich umfassen:
- Sprechertext
- Interviewleitfaden
- Szenenplanung
- Storyboard
- Shotlist
- Ablaufplan
- Produktionsplan
Je genauer feststeht, was am Drehtag benötigt wird, desto effizienter kann produziert werden.
3. Anzahl der Drehtage
Die Anzahl der Drehtage gehört zu den wichtigsten Kostenfaktoren. Mit jedem zusätzlichen Drehtag entstehen erneut Kosten für: Filmteam, Kameraequipment, Licht, Ton, Transport, Reise, gegebenenfalls Location und weitere Produktionsmittel. Deshalb macht es einen erheblichen Unterschied, ob alle relevanten Szenen an einem Tag und Standort aufgenommen werden können oder mehrere Standorte und Produktionstage erforderlich sind.
4. Kamera, Licht und Spezialtechnik
Professionelles Equipment gehört zur Filmproduktion. Besondere Anforderungen können den technischen Aufwand erhöhen, beispielsweise:
- mehrere Kameras
- Gimbal
- Slider
- Dolly
- Kran
- spezielle Objektive
- aufwendige Lichttechnik
- Highspeed-Aufnahmen
- Drohnenaufnahmen
- spezielle Tonaufnahmen
Entscheidend ist allerdings nicht möglichst viel Technik. Technik sollte immer der Geschichte dienen.
5. Drehorte und Locations
Wird ausschließlich im eigenen Unternehmen gedreht, entstehen häufig weniger Zusatzkosten als bei externen Locations. Zusätzliche Kosten können beispielsweise durch Locationmiete, Genehmigungen, Anreise, Übernachtung und Transport entstehen. Bei mehreren Niederlassungen oder internationalen Standorten kann dieser Punkt erheblichen Einfluss auf das Budget haben.
6. Mitarbeiter oder Schauspieler?
Viele Imagefilme funktionieren besonders gut mit echten Mitarbeitern. Das schafft Authentizität und spart gegebenenfalls Schauspielerkosten. Es gibt allerdings Situationen, in denen professionelle Darsteller sinnvoll sind, beispielsweise wenn bestimmte Rollen benötigt werden, komplexe Szenen gespielt werden oder Mitarbeiter nicht selbst auftreten möchten. Neben dem Honorar müssen dabei gegebenenfalls auch Nutzungsrechte berücksichtigt werden.
7. Sprecher
Nicht jeder Imagefilm benötigt einen Sprecher. Ein Film kann auch vollständig über Interviews, Originalton, Texteinblendungen, Musik und Sounddesign funktionieren. Wenn ein professioneller Sprecher eingesetzt wird, hängen die Kosten unter anderem von Stimme, Sprache und Nutzungsart ab. Besonders bei bezahlter Werbung können zusätzliche Sprecherrechte relevant werden.
Weiterführend: Professioneller Sprecher für Videos
8. Musik und Sounddesign
Musik beeinflusst die Wirkung eines Imagefilms erheblich. Je nach Projekt kommen oftmals lizenzierte Musik, Soundeffekte, Sounddesign und Tonmischungen zum Einsatz. Auch hier sollte bereits vor Produktionsbeginn geklärt werden, auf welchen Kanälen der Film später verwendet wird.
9. Schnitt und Postproduktion
Nach dem eigentlichen Dreh beginnt ein großer Teil der Arbeit erst. Zur Postproduktion gehören unter anderem:
- Materialauswahl
- Videoschnitt
- Dramaturgie
- Tonbearbeitung
- Color Correction
- Color Grading
- Musik
- Sounddesign
- Texteinblendungen
- Logoanimationen
- Motion Graphics
- Export
Je umfangreicher das gedrehte Material und je höher der gestalterische Anspruch, desto größer ist der Aufwand.
10. Animationen, 3D und Visual Effects
Imagefilme müssen heute nicht ausschließlich aus Realfilm bestehen. Realfilm kann problemlos mit 2D-Animationen, 3D-Animationen, Produktvisualisierungen, Datenvisualisierungen oder Special Effects kombiniert werden. Das kann insbesondere für Industrie- und Technologieunternehmen interessant sein. Wenn eine Maschine von außen gezeigt wird, kann eine 3D-Animation beispielsweise zusätzlich erklären, was im Inneren passiert. Realfilm und Animation ergänzen sich damit, statt miteinander zu konkurrieren.
Weiterführend: 3D-Animationen von MARC ANTÓN
Tipps für einen erfolgreichen Imagefilm
Sie haben sich für die Produktion eines Imagefilms entschlossen und möchten das beste Ergebnis für die Unternehmensvermarktung erzielen? Dann sollten Sie sich die folgenden Tipps zu Herzen nehmen:
- Zielgruppenspezifisch: Das Wichtigste vor Beginn der Filmproduktion ist, dass Sie über Ihre Zielgruppe Bescheid wissen. Was interessiert Ihre Kunden? Was möchten Sie ihnen aus Ihrem Unternehmen zeigen? Welche Ansprüche haben Ihre Kunden: Information, Unterhaltung oder…?
In welcher Art muss der Film gestaltet werden, damit er die Sehstandards Ihrer Zielgruppe optimal trifft? Denn nur wenn Sie Ihr Publikum gut kennen, können Sie den Inhalt, die Ansprache und die Gestaltung des Films entsprechend anpassen und bestmögliche Erfolge erzielen. - Gutes Storytelling: Gute Geschichten sind der Schlüssel zu den Herzen Ihrer Kunden. Überlegen Sie sich eine interessante Story, gerne auch mit Pointen (je nach Branche in Maßen) und unvorhergesehenen Wendungen. Je besser Ihre Geschichte, desto eher erinnern sich die Zuschauer später an den Imageclip und damit an Ihr Unternehmen.
- Stellen Sie Menschen in den Mittelpunkt: Die Zahlen und Fakten Ihres Unternehmens mögen vorzeigbar sein, für die Kundenbindung und -gewinnung sind sie aber nur Nebensache. Für eine interessante Unternehmensdarstellung stehen die Mitarbeiter im Fokus. Sie sind die Persönlichkeiten und Gesichter hinter einer Firma. „Menschen wollen Menschen sehen.“ ist nicht umsonst ein gängiger Spruch in der Werbebranche. Legen Sie daher einen großen Schwerpunkt auf die Präsentation von Charakteren. Dabei ist es Ihnen überlassen, ob sie dazu die „realen“ Mitarbeiter oder Schauspieler engagieren.
- Musik: Die Emotionalität eines Films hängt stark von der Musik ab. Niemand zittert mit, wenn der weiße Hai ohne bedrohliche Hintergrundmusik durch das Wasser schwimmt. Unterschätzen Sie daher nicht, wie wichtig die Tonspur neben den Bildern ist und legen Sie auch in diesem Bereich einen großen Wert auf eine qualitative und professionelle Ausführung. Auch sollten Sie einen professionellen Sprecher engagieren, der stimmlich durch Ihr Video führt.
- Nicht zu viel zeigen: Am Liebsten möchten Sie Ihr gesamtes Unternehmen bis hin zur neuen Kaffeemaschine im Aufenthaltsraum zeigen? Besser nicht. Bei einem Imagevideo ist es sinnvoller, sich auf die wichtigsten Schlüsselelemente zu konzentrieren, die Ihr Unternehmen ausmachen. Lieber kompakt und informativ als lang und ausschweifend. Ihre Zielgruppe möchte schließlich keine Drei-Stunden-Doku über Ihr Unternehmen sehen.
- Qualität: Um Ihr Unternehmen gut zu präsentieren, sollte Ihr Videoclip qualitativ hochwertig produziert sein. Ein schlecht gemachter Film wird entweder so gut wie nicht angesehen oder noch schlimmer: oft angesehen und verschlechtert Ihr Image. Investieren Sie lieber etwas mehr Geld und beauftragen Sie eine professionelle Filmproduktionsfirma. Wenn Sie am Ende das Ergebnis ansehen, möchten Sie schließlich rundum zufrieden sein. So können Sie sicher sein, ein wertvolles Marketinginstrument für Ihre Kunden geschaffen zu haben.
Welche Kosten werden bei einem Imagefilm häufig vergessen?
Beim Vergleich von Angeboten sollte nicht nur auf den Grundpreis geachtet werden. Klären Sie beispielsweise, ob folgende Leistungen bereits enthalten sind:
- Konzeption: Ist die kreative Entwicklung bereits Teil des Angebots?
- Drehbuch und Storyboard: Wer entwickelt Story, Szenen und Sprechertext?
- Reise- und Übernachtungskosten: Sind Anfahrten und zusätzliche Drehorte bereits berücksichtigt?
- Schauspieler: Sind Darstellerhonorare und Nutzungsrechte enthalten?
- Sprecher: Sind Aufnahme und Nutzung der Sprecherstimme enthalten?
- Musikrechte: Für welche Kanäle darf die Musik verwendet werden?
- Korrekturen: Wie viele Korrekturschleifen sind vorgesehen?
- Animationen: Sind Logoanimationen, Infografiken oder andere Motion Graphics bereits enthalten?
- Social-Media-Versionen: Sind Hochkant-, Quadrat- und Kurzversionen Teil des Angebots?
- Untertitel: Werden Untertitel benötigt und mitgeliefert?
- Sprachversionen: Muss der Film später international eingesetzt werden?
- Nutzungsrechte: Sind alle benötigten Rechte räumlich und zeitlich ausreichend geregelt?
Ein vermeintlich günstigeres Angebot kann sonst später durch Zusatzkosten deutlich teurer werden.
Wie kann man bei einem Imagefilm Kosten sparen?
Kosten zu reduzieren muss nicht automatisch bedeuten, an der Qualität zu sparen. Entscheidend ist, Produktionsaufwand intelligent zu planen.
- Drehtag effizient vorbereiten: Eine gute Shotlist und Produktionsplanung helfen dabei, an einem Drehtag möglichst viel relevantes Material aufzunehmen.
- Standorte bündeln: Wenn mehrere Motive räumlich nah beieinander liegen, reduzieren sich Reise- und Umbauzeiten.
- Eigene Mitarbeiter einsetzen: Authentische Mitarbeiter können in vielen Imagefilmen professionellen Schauspielern sogar überlegen sein.
- Varianten vorher planen: Wer Social Clips, Recruiting-Versionen oder Hochkantvideos bereits vorher einplant, kann benötigtes Material direkt mitdrehen.
- Prioritäten setzen: Nicht jede Szene benötigt Spezialtechnik, 3D oder aufwendige Inszenierung.
Das Budget sollte dort eingesetzt werden, wo es für die Wirkung des Films den größten Unterschied macht.
Wir bei MARC ANTÓN lassen Ihr Unternehmen gut aussehen!
Durch unsere langjährige Erfahrung sind wir Experten im Bereich Unternehmensfilme. Egal ob es um die Produktion von Imagefilmen, Produktvideos, Erklärfilme, Social Clips oder Animationen geht, wir kennen uns aus.
Haben Sie sich für den Einsatz eines Imagefilms innerhalb Ihrer Marketing-Strategie entschieden, ist der Weg bis zum fertigen Video für Sie einfach und unkompliziert:
- Analyse: Zu Beginn der Produktion beraten wir uns mit Ihnen und erarbeiten die wichtigsten Informationen über Ihr Unternehmen: In welchen Märkten bewegen Sie sich? Wer sind Ihre Zielgruppen? Welche Produkte stellen Sie her? Wie ist Ihre Konkurrenz aufgestellt? Im Anschluss filtern wir mit Ihnen die wichtigsten Punkte für das Filmprojekt heraus. Anhand dieser Informationen und unter Berücksichtigung Ihres Budgets, entwickeln wir ein Konzept, das das Beste aus Ihrem Unternehmen rausholt.
- Konzept: Im nächsten Schritt erarbeiten wir das Konzept, mit dem Ihr Unternehmen genauso bei Ihren Kunden ankommt, wie Sie es sich wünschen. Gemeinsam mit Ihnen gestalten wir eine schlüssige und ergreifende Story, die Ihren Zuschauern in Erinnerung bleibt. Wir betonen dabei die individuellen Stärken Ihres Unternehmens und zeigen auf, inwiefern Sie sich dabei von der Marktkonkurrenz abheben.
- Produktion: Bevor die eigentliche Produktion beginnt, legen wir mit Ihnen Drehorte, Akteure, Inhalte und technische Eckdaten fest. Sie erhalten von uns ein Komplettangebot, das sich innerhalb Ihres vorgegebenen Rahmens befindet. So erleben Sie keine bösen Überraschungen und behalten vollste Transparenz über das Projekt. Wir nehmen dann mit unserem modernen Equipment das Rohmaterial auf und bearbeiten es sorgfältig in der Postproduktion. Hier wird Ihr Film mit einem flüssigen Schnitt, der richtigen Farbe und dem perfekten Look versehen. Am Ende sorgen wir mit Special-Effects für das Wow-Erlebnis der Zuschauer.
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